Web Analytics » Analysieren, optimieren, profitieren!
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Wissen, was läuft!

Mit dem Betriff Web-Analytics (dt. Web-Analyse) werden heutzutage alle datenbezogenen Erhebungen zusammengefasst, welche als Ziel haben, Informationen zu einem Online-Angebot zu sammeln, um hieraus u.a. Rückschlüsse über das Verhalten von Besuchern zu ziehen und das Angebot zu optimieren.

Die Analyse der maßgeblichen Daten ist ein stetiger Prozess, der logischerweise mit Beginn eines neuen Projektes startet und kontinuierlich in die Maßnahmen des Onlinemarketings einfließt, sodass gezielt optimiert und geplant werden kann.

Möglichkeiten, Daten zu erheben & zu analysieren

Für die Umsetzung einer Web-Analyse haben sich mehrere Verfahrensweisen und Techniken etabliert, wobei diese zumeist in Kombination zu den aussagekräftigsten Ergebnissen führen:

  • Analyse der Server-Logfiles
  • Page Tagging (z.B. mit Google Analytics)
  • A/B Tests, Multivariate Tests
  • Live-Interviews mit Personen und Beobachtung von Nutzerverhalten
  • Online-Umfragen

Web-Analyse Teil 1: Analyse der Server-Logfiles

Hierbei handelt es sich um eine klassische Methode, die im Rahmen Web-Analyse als ergänzendes Mittel zur Datenerhebung eingesetzt werden kann.

Ein Server bzw. die Software (z.B. Apache Webserver) protokolliert akribisch genau jegliche Aktivitäten, welche stattfinden, und die damit in Zusammenhang stehenden Daten. So wird beispielsweise die IP-Adresse des Besuchers, der Weg, wie er auf die Seite kam (z.B. mittels Suchmaschinen-Referrer), welche Seiten er anschließend aufrief oder welche Seiten nicht erreichbar waren, mitgeloggt. Das Log-File ist somit eine Art Tagebuch des Webservers.

Die serverseitig gesammelten Daten reichen jedoch bei weitem nicht aus, um dem weitreichenden Begriff der Web-Analyse gerecht zu werden. Da die erhobenen Daten keinerlei gut erkennbaren Zusammenhänge zum eigentlichen Verhalten des Nutzers auf der Website, z.B. die Verweildauer, liefern, sind die Server-Logfiles nur als ergänzende Informationsquelle anzusehen. Eine Web-Analyse, welche alleinig auf Log-Files beruhen, reichen nicht aus, um die gesteckten Ziele zu realisieren.

Web-Analyse Teil 2: Page-Tagging

Der Begriff Page-Tagging wird wohl mit am meisten in Zusammenhang mit der Web-Analyse genannt. Insofern ist Page-Tagging auch die erste Wahl, wenn es um die Sammlung und Auswertung von Daten geht. Hierbei werden in der Regel Code-Snippets in die einzelnen Websites integriert, die beim Aufruf ausgeführt werden. Diese Technik der Web-Analyse führt dazu, dass die Besucheraktivitäten sehr genau überwacht und protokolliert werden können. So ist dann z.B. die Auswertung der Aufenthaltszeiten der Besucher auf den einzelnen Websites oder die Erfassung der Conversion-Rate möglich. Auffällige Absprungraten (Bounce-Rates) können weiterhin Hinweise auf eine Schwachstelle des Online-Angebots liefern.

Beispiel eines Dashboards von Google Analytics
Beispiel eines Dashboards von Google Analytics

Web-Analyse Teil 3: A/B Tests, Multivariate Tests

Bei diesen Testverfahren liegt die Intention darin, zu ermitteln, wie Besucher im Internet oder ausgewählte Personen in einem separaten Test auf verschiedene Varianten einer Website (Landingpages), einen darauf verwendeten Slogan oder eine Werbeanzeige usw. ansprechen. Diejenige Ausführung, die am besten „ankommt“, wird dann weiterhin verwendet.

Plan B

Derartige Tests machen Sinn, da nie exakt voraus bestimmt werden kann, was von den Besuchern angenommen wird. Trotz langjähriger Erfahrungen zeigt sich immer wieder, dass eine seitens des Erstellers als optimal empfundene Website von den Besuchern oftmals gegenüber anderen Versionen „durchfällt“ oder bevorzugt wird.

"Web Analytics ist die Messung, Sammlung, Analyse und Auswertung von Internet-Daten zwecks Verständnis und Optimierung der Web-Nutzung
(Web Analytics Association)"

Web-Analyse Teil 4: Live-Interviews mit Personen und Beobachtung von Nutzerverhalten

Entgegen der anonymisierten Befragung im Internet wird hier entweder eine persönliche Befragung oder eine Beobachtung von Personen bei der Nutzung einer Website durchgeführt. Obwohl ein höherer Aufwand betrieben werden muss und oftmals eine geringere Anzahl an Personen zur Verfügung stehen, so liefert dieser Schwerpunkt der Web-Analyse weitere aufschlussreiche Informationen, die kein Tracking-System der Welt bieten kann.

Mikrofon

Bei Live-Beobachtungen lässt sich gut eruieren, wann Personen bei der Nutzung einer Website welche möglichen Reaktionen an den Tag legen. So können Verärgerungen, erfolglose Klickversuche oder eine zögerliche Nutzung des Angebotes seitens der Testpersonen direkte Hinweise auf Problemzonen liefern, deren Ursache durch die Befragung der Anwesenden in Erfahrung gebracht werden kann.

Web-Analyse Teil 5: Online-Umfragen

Wie der Titel es schon verrät, werden bei diesem Verfahren Online-User befragt. Hierbei kann beispielsweise eine Auswahlliste präsentiert werden, aus welcher der User die passende Antwort auf die gestellte Frage wählt oder in einem Mitteilungsfeld ergänzende Informationen preisgibt. Gängige Fragestellungen handeln z.B. über die Zufriedenheit der Nutzung einer neuen Website, die Zugänglichkeit der neu implementierten Navigation oder über die angebotenen Produkte an sich.

Umfrage Ihre Meinung ist uns wichtig

Mittels Online-Umfragen können Fragen gezielt gestellt und in der Regel auch gut verwertbare Informationen gesammelt werden. Eine Online-Umfrage ist somit eine sinnvolle Ergänzung zu den übrigen Maßnahmen einer Web-Analyse.

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