seo2b stürmt die Alte Burg zu Longuich

von Timo Abid

Nachdem die Burgherrschaft über Jahrhunderte wieder und wieder gewechselt hatte, stürmte seo2b das alte Gemäuer, um sich die Herrschaft der Festung ein für alle Mal unter den Nagel zu reißen. Die Grafen, Junker, Ritter und Burgdamen wurden standesgemäß von den Vorbesitzern im Hof begrüßt, bevor ihnen die Herrschaft über die Burg übertragen wurde. Aufgrund der Übermacht der Angreifer verzichteten die Inhaber um Franz-Josef Mertes auf Gegenwehr und überließen den Neuankömmlingen die Burg. Nachdem Oberhaupt Hertfelder die Burgregeln verkündet hatte, bewohnte die Festung nun eine neue Truppe!

Mehr noch: Um die Niederlage einzugestehen, wurden die Eroberer darüber hinaus reichlich bekocht. Ob warme, knusprige Brotkanten frisch aus dem Steinofen garniert mit schmackhaften Griebenschmalz oder eine Burgjäger-Pastete, die neuen Burgherren speisten standesgemäß. Der Wein und das Bier flossen in Strömen und auch die Kräuterhexe ließ sich ein ums andere Mal bei den Rittern und Burgdamen blicken.

Die Ansprache der Anführer Abid und Hertfelder hob die ohnehin gute Stimmung noch mehr, nachdem das erfolgreichste Jahr seit Gründung verkündet wurde. ALL VOLL! Für den Laien übersetzt: Prost!

Es kam zur gegenseitigen Ehrerbietung der Kollegen, indem untereinander Gaben verteilt wurden. Ob Perlwein, Krüge oder Backformen, jeder erhielt eine Aufmerksamkeit, die ihm das Leben auf der neuen Burg erleichtern soll.

Hierauf folgte das kulinarische Highlight: Das Spanferkel. Saftig und kross servierten die Diener die Sau. Mit Holzbrett und Messer ausgestattet, hieß es jetzt reinzuhauen und es wurde gevöllt, bis die Platte leer war. Abgerundet wurde das Essen mit einem Stück Apfelkuchen und Käse vom Rad, so, wie ihn auch die Mönche zu Longuich gerne mögen.

Begleitet wurde das Mahl mit Liedgut und Instrumenten vom Burgtroubadour, einem Wettkampf sowie einer Hexenprüfung.

Im Anschluss an Speis und Trank reiste die Gruppe in die Stadt und feierte den Sieg und den Jahresausklang mit Wein, Weib, Bier und Gesang.

Die ehemaligen Burgherren Mertes können sich nun zu den anderen Rittergeschlechtern zählen, die die Festung aus der Hand gaben und ihr Wappen „an den Nagel hängen“.

Zum Jahresabschluss bleibt nur noch festzustellen: Nicht nur die Arbeit der letzten Monate hat sich gelohnt, sondern auch die Eroberung der Burg! In diesem Sinne: ALL VOLL!

Zurück

© 2018 seo2b.de. All Rights Reserved. — Designed by seo2b - Onlinemarketing Agentur im Raum Trier, Luxemburg und Saarbrücken