5 Tipps für MOBILE SEO im M-Commerce

von Timo Abid

Bereits 50% aller Online-Recherchen werden über mobile Endgeräte getätigt. Doch wie genau funktionieren die mobilen Rankings des Marktführers Google? Eigentlich ist es ganz einfach: Google will mobil Suchenden die höchste Relevanz und vor allem mobil-freundliche Webseiten anbieten. Laut Studien vom Suchmaschinenmarktführer wechseln 61% der Befragten zu einer anderen Webseite, wenn sie das Gesuchte nicht umgehend finden. Darum sollte das Hauptaugenmerk bei der Optimierung eines Onlineshops für mobile Endgeräte die bestmögliche User-Experience sein. Die folgenden 5 Tipps dienen zur Anregung auf dem Weg zu einer hohen Usability.

1. Mobil optimieren

Wer sich noch immer gegen den Trend der mobilen Optimierung wehrt, hat große Schwierigkeiten sich im mobilen Ranking mit Konkurrenten zu behaupten. Der M-Commerce wächst laut Studien 200% schneller als der E-Commerce Bereich und soll bereits in Deutschland 2014 einen Umsatz von 5,1 Mrd. Euro generieren. Untersuchungen von Google ergaben zudem, dass 75% der Probanden eine mobil optimierte Webseite bevorzugen. Fragestellungen wie einfache Navigation, wenig Zoomen und gute Sichtbarkeit auf der mobilen Webseite sollten positiv beantwortet werden können, sonst bietet man dem Kunden mit dem mobilen Endgerät keine befriedigende Nutzererfahrung. Mobile Optimierung ist daher bei der mobilen Suchmaschinenoptimierung keine Frage mehr, sondern ein Muss.

2. Schnelle Ladezeiten gewährleisten

Mobile Seiten, die länger als 3 Sekunden laden haben bereits vor dem Öffnen verloren. Die Geduld der Suchenden ist leider sehr begrenzt. Laut einer Studie des amerikanischen Optimierungsunternehmens Strangeloop verliert der Betreiber einer Webseite 7% der getätigten Geschäfte bei einer Sekunde mehr Ladezeit. Bei 2 Sekunden ist der Verlust bereits 11% und bei 3 Sekunden gar 16%. Je höher die Ladezeit, desto größer wird die Absprungrate der Seiten-Besucher.

Graph Ladezeiten mobile Webseiten

Bei mobilen Seiten sollte vor allem darauf geachtet werden nur die für den mobil Suchenden wichtigen Informationen bereitzustellen, also Codes reduzieren und keine übergroßen Bilder von Produkten liefern. Schnelle Ladezeiten erzielt man auch durch einen extra angelegten URL-Code.

3. Angemessene Weiterleitungen

Es ist wichtig, funktionierende Weiterleitungen zwischen relevanten Start- und mobilen Seiten zu schaffen. Gibt es keine passende mobile Seite, zu welcher der User geleitet werden kann, sollte dieser laut Google mindestens auf die PC-Version der Seite kommen. Ein häufiger Fehler von Webseitenbetreibern ist, die Kunden auf die Startseite der mobilen Version oder eine Fehlerseite, wenn keine mobil optimierte Seite existiert, umzuleiten (siehe Grafik). Danach bricht der mobile Shopper seine Suche ab, denn er müsste direkt von vorne anfangen und sich noch einmal durch die mobile Version arbeiten.

Angemessene Weiterleitungen Mobile Webseite und Desktop Version

4. Effektive Schlagwörter

Der Einsatz der richtigen Key-Words auf der mobilen Seite mag trivial erscheinen, dennoch hat man zumeist unbeachtetes Verbesserungspotential bei der idealen Wahl der Worte auf seinem mobilen Online-Shop. Man sollte vor allem darauf achten, dass die Nutzung von Schlagwörtern kein statischer Prozess ist, sondern stetig neue Wörter frequentierter oder eher nachlassender gesucht werden. Also regelmäßig die neuen Trendwörter analysieren und wiederum auf der mobilen Seite integrieren. GoogleAdWords kann dabei sehr hilfreich sein.

5. Wahl der richtigen mobilen Lösung

Es schwämmen mehr und mehr neue Lösungen für eine mobile Optimierung von Online-Shops auf den Markt. Um sich bei der Vielzahl verschiedener Angebot zurecht zu finden, sollte man genau wissen wen man mit seinen Produkten ansprechen möchte. Natürlich ist der persönliche Geschmack auch Entscheidungskriterium.

Mobil optimierte Webseiten:

Extra programmierte mobile Webseiten, mit eigenständiger URL bieten hohe Usability und schnelle Ladezeiten.

Mobil optimierte Webseiten - Vorteile bei Usability und Ladezeiten

Responsive Design:

Responsive Design betont die Corporate Identity, denn es passt dieselbe Darstellung von Webseiten auf die unterschiedlichen Bildschirmgrößen der verschiedenen mobilen Endgeräte an.

Responsive Design - Vorteile

Dynamic Serving:

Dynamic Serving bildet Seitenbesuchern abhängig vom mobilen Endgerät verschiedene HTML- und CSS-Inhalte ab.

Dynamic Service - Ablauf und Vorteile

Die Wahl sollte nicht auf Kosten der Usability geschehen. Denn wie bereits erwähnt ist das nun mal das Hauptkriterium eines guten mobilen Rankings.

Mit der Erhöhung der Usability ist der erste Schritt zu einem besseren mobilen Ranking der eigenen Seite getan. Wer mehr über die mobile Suchmaschinenoptimierung und deren Bedeutung für den E-Commerce lernen möchte, kann sich den kostenlosen SEO Guide von Shopgate (http://www.shopgate.com/de/mobile_seo_ebook) runterladen.

Zurück

© 2019 seo2b.de. All Rights Reserved. — Designed by seo2b - Onlinemarketing Agentur im Raum Trier, Luxemburg und Saarbrücken