Google Penguin 3.0 – Kampf den unnatürlichen Linkprofilen

von Timo Abid

Am 21.05.2013 erschien Version 2.0 des Updates und räumte in Deutschland und vielen anderen Ländern ordentlich auf. Version 3.0 lässt aktuell auf sich warten und ist längst überfällig. Wann es kommt ist unsicher, aber eins ist sicher: auffällige Linkprofile können zu schmerzhaften Strafen führen. Sind Sie sicher, dass Sie sicher sind?

Viele Webseiten sind nach wie vor tickende Zeitbomben. Manche mehr, andere weniger. Die stetigen Updates der Google Algorithmen führen zur permanenten Optimierung der Filter und Änderung der Schwellenwerte, ab wann Linkstrukturen als künstlich eingestuft werden und Abstrafungen mit sich bringen. Insofern sind auch Seiten, welche das vorherige Update ohne nennenswerte Konsequenzen überstanden hatten, potentiell gefährdet.

Nicht selten treten schädliche Backlinks in den Linkprofilen auf, die auf negativen SEO-Attacken beruhen. Deren Ziel ist es i.d.R., mit harten Money-Keywords aus minderwertigen sowie thematisch unpassenden Umfeldern auf eine Domain oder eine bestimmte URL zu verweisen, sodass Google darauf aufmerksam wird und entsprechend abstraft. Diese „faulen Eier“ fallen erst bei intensiven Linkanalysen oder aber durch eine Abstrafung auf. Einmal abgestraft – und hier vorrangig infolge manueller Prüfung durch das Google Anti-Spam-Team – ist es oftmals nur äußerst schwer, rehabilitiert zu werden; ungeachtet dessen, dass das vor der Abstrafung vorhandene Sichtbarkeitsniveau kaum erreicht wird.

Eine gewissenhafte und wiederkehrende Prüfung des Linkprofils ist daher ein bedeutsames Muss-Kriterium. Spätestens seit Penguin 2.0 sollte ein dediziertes Link Risk Management ein Bestandteil der SEO-Gesamtstrategie sein, damit potentiell schädliche Links zuverlässig und vor allem frühzeitig erkannt und adäquate Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

10 Kriterien für eine potentiell schädliche Backlinkquelle:

  • Domain weist keine bei Google indexierten HTML-Seiten auf
  • Domain fällt durch sehr schnelles Wachstum der eigenen Backlinks auf
  • Schlechter, spammiger Content
  • Linkumfeld zwielichtige Seiten (z.B. Erwachsenenunterhaltung, Gambling)
  • Auffällige Sichtbarkeitseinbrüche der Quelldomains nach Google-Updates
  • Wirkungslink in thematisch unpassendem Content-Umfeld
  • Verwendung eines harten Money-Keywords (z.B. Krankenversicherung)
  • Bezahlte DoFollow Links (Sponsored Links) mit oder ohne Anzeigenkennung
  • Mehr als 10 externe (Follow-) Links auf einer HTML-Seite
  • Link befindet sich innerhalb Liste, Footer oder ist sogar seitenweit vorhanden
  • ....und viele weitere Kriterien...

Gerne können wir für Sie eine Tiefenanalyse Ihres Linkprofils durchführen. Sprechen Sie uns einfach an.

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