LINKAUFBAU AUF HÖCHSTEM NIVEAU

Individuell, ehrlich, kompetent

Natürlicher Linkaufbau ist unsere Spezialität. Die Anti-Spam-Maßnahmen seitens Google werden immer besser. Nicht erst durch Pinguin 2.0 und weitere Iterationen. Auch manuelle Bewertungen und Abstrafungen nehmen immer mehr zu. Google fordert Qualität, die nur das Wunsch-Linkbuilding liefern kann. Wir generieren Links, die organisch wirken.

Wunschlinkbuilding einfach erklärt

Hochwertige, journalistische Inhalte - von der Quelle (Linkgeber) bis zum Ziel. Daher haben wir höchste Qualitätsrichtlinien definiert.

UNSERE QUALITÄTSRICHTLINIEN

Unsere Prämisse ist höchste Sorgfalt bei der Selektion von Linkquellen. Nur aktive und seriöse Domains stellen die Basis für unser Wunsch-Linkbuilding. Daneben setzen wir höchste Maßstäbe für die Contenterstellung. Formulierungsart, fachliche und sachliche Korrektheit sowie eine abwechslungsreiche Darbietung sind für uns selbstverständlich.

AUSZUG UNSERER RICHTLINIEN

  • Nur Seiten mit echtem Traffic, keine SEO-Blogs oder Microsites
  • Mehrwert-Content für den Leser, keine SEO-Texte
  • Nur aktive Seiten mit "frischen" Inhalten
  • Sorgfältige, thematische Recherche mit statistischen Fakten
  • Vorbildlicher und gesunder Sichtbarkeitsverlauf der Domain in den Jahren
  • Erfahrenes Redaktionsteam mit erstklassigem und lebendigem Schreibstil
  • Keine Linkmiete. Keine "Tauschseiten". Nur händig geprüfte und ausgewählte externe Seiten.

SEO2B WUNSCH-LINKBUILDING

So funktioniert's

Analyse Ihres Linkprofils

Erfassung des aktuellen Ist-Zustandes Ihrer Backlinkstruktur auf Basis der wichtigsten Faktoren. Auf Wunsch Erstellung einer erweiterten Tiefenanaylse mit Tipps und Handlungsempfehlungen zur eigenständigen Umsetzung.

Strategieentwicklung & Redaktionsplan

Ausarbeitung einer individuellen Strategie unter Berücksichtigung des aktuellen Linkprofils sowie Ihrer Wünsche, um mögliche Schwachstellen zu "entschärfen" und die Linkstruktur gezielt ganzheitlich zu stärken. Der monatlich für Sie verfügbare Redaktionsplan schafft Nachvollziehbarkeit durch maximale Transparenz.

Erzeugung der Backlinks

Ist die strategische und zeitliche Komponente mittels Redaktionsplan abgestimmt, erfolgt der Aufbau der hochwertigen Backlinks durch das erfahrene seo2b-Team. Sowohl bei der Wahl der Linkquellen als auch der Formulierung einzigartiger, Mehrwert bietender Inhalte gelten stets unsere hohen Qualitätsanforderungen.

Monatliches Reporting + Besprechung

Jeden Monat erhalten Sie einen Bericht über die aufgebauten Backlinks. Neben der Quellangabe liefern wir Ihnen viele weitere Informationen über unsere abgeschlossenen Tätigkeiten, welche wir mit Ihnen persönlich besprechen. So wissen Sie immer, wann was gemacht wurde.

Monitoring der Backlinks

Um Ihnen die Präsenz und Wirkung der Backlinks zu garantieren, erfolgt deren kontinuierliche Überwachung. So werden Veränderungen sofort erkannt und der Publisher darauf hingewiesen.

Strategieentwicklung & Redaktionsplan

Ausarbeitung einer individuellen Strategie unter Berücksichtigung des aktuellen Linkprofils sowie Ihrer Wünsche, um mögliche Schwachstellen zu "entschärfen" und die Linkstruktur gezielt ganzheitlich zu stärken. Der monatlich für Sie verfügbare Redaktionsplan schafft Nachvollziehbarkeit durch maximale Transparenz.

Monatliches Reporting + Besprechung

Jeden Monat erhalten Sie einen Bericht über die aufgebauten Backlinks. Neben der Quellangabe liefern wir Ihnen viele weitere Informationen über unsere abgeschlossenen Tätigkeiten, welche wir mit Ihnen persönlich besprechen. So wissen Sie immer, wann was gemacht wurde.


Natürliche Links aufbauen und Sichtbarkeit steigern.




Nur wenn diese 5 Faktoren stimmen, kann ein Link seine volle SEO-Wirkung entfalten

Ein Link ist ein Link ist ein Link. So hieß viele Jahre die Devise. Egal wie sie aussehen – Hauptsache es gibt viele davon, denn dann klappt es auch mit den Rankings. Diese Zeiten sind endgültig vorbei. Zu viel hat sich geändert. Wer heute mit der Aufgabe betraut ist, Links aufzubauen, die tatsächlich die Rankings in den Suchmaschinen verbessern sollen, der muss auf eine überwältigende Anzahl an Kriterien achten.

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die fünf wichtigsten Kriterien, die die Grundlage zur Beurteilung der Qualität eines Links bilden. Wer diese Kriterien kennt, kann sie leicht auf jeden Link anwenden und für sich selbst beantworten, wie hoch dessen Qualtität wohl ist:

Fünf Faktoren: Funktion, Umgebung, Performanz, Stärke, Varianz

Faktor #1: Funktion - Wozu existiert der Link überhaupt?

Intention: Navigation, Redaktionell oder Transaktion?

Hinter jedem Link versteckt sich die Intention des Linksetzers. Der möchte etwas mit seiner Linkplatzierung erreichen. Diese Intention lässt sich für einen Menschen leicht ablesen. Handelt es sich um eine redaktionelle Empfehlung? Oder etwa um Werbung? Oder steckt etwas anderes dahinter? Folgende Typen von Links lassen sich unterscheiden.

Der Transaktions-Link

Ein Link führt zu einer Seite, auf der ein Besucher eine wirtschaftliche Transaktion ausführen kann und soll. Der Link bereitet sozusagen die Transaktion vor. In diesem Sinne ist zum Beispiel auch eine Werbeanzeige ein Transaktions-Link. Die Empfehlung eines Produktes, einer Leistung oder einer Organsition ist ebenfalls transaktionell. Denn so ein Link erhöht potenziell die Wahrscheinlichkeit, dass ein Besucher nach einem Klick etwas „kauft“ – also eine Transaktion vollzieht.


Die Startseite von rasentennis.de verlinkt beispielsweise mit dem Begriff „Sport“ (1) auf eine Unterseite der Website merlyn-buchhandlung.de/Fachbuecher/Sport.html (gleicher Anbieter).

Screenshot rasentennis.de – Der Link mit dem Begriff Sport.

Screenshot rasentennis.de – Der Link mit dem Begriff Sport.

Auf der verlinkten Unterseite befinden sich jedoch leider keine allgemeine Informationen zum Thema Sport, wie der Link erwarten lässt.

Screenshot merlyn-buchhandlung.de – Affiliate-Seite mit einer Liste von Büchern zum Thema Sport.

Screenshot merlyn-buchhandlung.de – Affiliate-Seite mit einer Liste von Büchern zum Thema Sport.

Der Link ist demnach von transaktioneller Natur. Der Besucher soll sich nach dem Klick eines der Bücher aussuchen und dieses am besten gleich bei einem Affiliatepartner kaufen. Besser wäre hier wahrscheinlich ein anderer Linktext, wie z. B. „Fachbücher für Sport“. Der Linktext deckt sich hier nicht mit dem Ziel und ist daher vermutlich für einen Besucher irreführend. Außerdem ist der Link völlig aus dem Kontext gerissen. Ganz zu schweigen von den Links in der oberen Reihe (2).

Suchmaschinen wollen genau solche „transaktionellen, harten Keywordlinks“ aus ihrer Kalkulation herausfiltern, da sie nichts über die Qualität der verlinkten Seite aussagen.

Der Navigations-Link

Ein Link führt oder leitet einen Besucher zu wichtigen Bereichen einer Website oder zu einer einzelnen relevanten Seite. Solche Links erfüllen die gleiche Funktion wie ein Inhaltsverzeichnis in einem Buch. Dadurch sind sie wichtig und notwendig, sie sagen aber sehr wenig über die redaktionelle Qualität eines Linkziels aus. Sie zeigen lediglich den Weg zum Ziel.

Die Kategorie „Top / World / Deutsch / Computer / Programmieren / Internet / PHP“ im dmoz-Verzeichnis mit Navigations-Links.

Die Kategorie „Top / World / Deutsch / Computer / Programmieren / Internet / PHP“ im dmoz-Verzeichnis mit Navigations-Links.

Im Beispiel eine Seite des DMOZ. Unter (1) finden sich Links, die eine Navigation zu den entsprechenden Websites erlauben, ohne viel über deren Inhalt oder Ausrichtung auszusagen. Allein die Aufnahme in das Verzeichnis könnte hier eine Empfehlung darstellen. Die Links unter (2) und (3) sind aber reine Navigationslinks, die dabei helfen sollen, dem Besucher Alternativen zur weiteren Recherche zu liefern. Für die Rankingberechnung sind solche Links eher nicht interessant.

Der redaktionelle Empfehlungs-Link

Ein Link empfiehlt die Inhalte einer anderen Seite, ohne dabei eine Transaktion vorzubereiten oder als simpler Navigationmechanismus zu dienen. Die Empfehlung bezieht sich dabei auf den inhaltlichen oder redaktionellen Zusammenhang zwischen Linkquelle und Linkziel. Ein solcher Link bildet eine Brücke zwischen zwei Zusammenhängen. Er besagt: „Falls Sie mehr über dieses Thema erfahren möchten, dann gibt es dort weiterführende Informationen.“ Das Wort Empfehlung kann hier auch so verstanden werden: „Zum Verständis dieser Textstelle, empfehle ich die Lektüre dieser anderen Textstelle.“ Diese andere Textstelle kann auch einfach eine Quelle sein und der Link somit eine Quellenangabe. Die Empfehlungshandlung besteht dann darin, dass genau diese Quelle zitiert wurde und nicht eine beliebige andere.

Selbstverständlich gibt es noch viele Mischformen zwischen diesen drei Link-Kategorien. Wer noch filigraner argumentieren möchte, könnte auch noch weitere Kategorien einführen. Für unseren Zweck hier, ist dies jedoch nicht notwendig.

Welche Links sind für eine Suchmaschine zur Berechnung der Rankings wirklich wertvoll?

Transaktions-Links wären theoretisch wertvoll als Signal zur Kaufvorbereitung. Falls ein Produkt viele Links hat, dann sollte es besser ranken als vergleichbare Produkte mit wenigeren Links. Hinter solchen Links verbergen sich allerdings, genau wie hinter Werbeanzeigen, einfache kommerzielle Interessen. Wer mehr Geld für Werbeanzeigen ausgibt, der hat mehr solche Links. Die Produkte mit den meisten Links, sind aber nicht zwangsläufig die besten. Daher fällt dieser Typ an Links in den weitaus meisten Fällen, wenn nicht sogar grundsätzlich, als Bewertungskriterium aus.

Daraus lässt sich folgern: Links auf Produkt- oder Kategorieseiten in Onlineshops sind grundsätzlich ungeeignet zur Rankingberechnung und daher nur in besonderen Fällen sinnvoll.

Navigations-Links haben zwar eine nützliche Funktion. Sie sind jedoch lediglich Krücken, die dabei helfen, einen Besucher von A nach B zu bringen. Pluspunkte für Usability und Experience, aber ansonsten sind sie für das Ranking eher irrelevant.

Übrig bleiben Empfehlungs-Links. Diese machen auch am meisten Sinn, wenn man bedenkt, dass Larry Page den PageRank-Algorithmus in Anlehnung an das wissenschaftliche Zitieren entwickelt hat. Hier eine Erklärung: Im wissenschaftlichen Kontext sind die Arbeiten am wertvollsten, die andere Wissenschaftler am meisten zitieren. Page hat dies an den Fußnoten festgemacht. Aus je mehr Fußnoten eine Arbeit zitiert wird, desto autoritativer ist sie. Die besten wissenschaftlichen Arbeiten werden von sehr vielen anderen Arbeiten zitiert.

Das klassische PageRank-Patent nahm sich die Zitate in Büchern als Grundlage. Wissenschaftliche Werke mit mehr Zitierungen sind wichtiger als welche mit wenigen.

Das klassische PageRank-Patent nahm sich die Zitate in Büchern als Grundlage. Wissenschaftliche Werke mit mehr Zitierungen sind wichtiger als welche mit wenigen.

Page dachte sich damals, falls er dieses Prinzip auf Links im WWW anwendet, dann müsste sich die Qualität der Suchergebnisse verbessern. Er hatte Recht. Google mutierte in Windeseile zur erfolgreichsten Suchmaschine und zeitweise sogar zum wertvollsten Unternehmen der Welt. Der Idee hinter dem PageRank sei Dank.

Warum sind Empfehlungs-Links die wichtigsten?

Empfehlungs-Links machen eine Aussage darüber, wie gut, sinnvoll, nützlich etc. der Inhalt auf der anderen Seite des Links ist. Damit sind solche Links das Qualitätskriterium schlechthin.

Allerdings zählen sie nur dann als Qualitätskriterium, falls beide Seiten – Linkquelle und Linkziel – von redaktioneller Natur sind. Nur dann macht es für eine Suchmaschine Sinn, so einen Link als Faktor in die Bewertung aufzunehmen.

Unserer Meinung nach ist Google an keiner anderen Sorte von Links interessiert – wenigstens nicht, wenn es um die Berechnung der Rankings geht. Es ist unter Umständen sogar so, dass andere Links, sollten sie zu offensichtlich manipulieren, mittlerweile sogar schädlich sein können. Ein „schlechter“ Link zu viel im Profil neutralisiert unter Umständen die Power aller guten Links.

Wie lässt sich bestimmen, ob ein Link „redaktionell“ ist?

Ein Link ist von redaktioneller Natur, falls er einen thematischen Bezug zwischen zwei Textstellen herstellt. Ein Beispiel:

Auf Seite A steht ein redaktioneller Text zum Thema Fußball (Link zu Wikipedia). Dieser Beitrag erklärt, dass Fußball eine Ballsportart (Link zu Wikipedia) ist. Das Wort „Ballsportart“ ist wiederrum verlinkt mit einer weiteren Seite (B), die erklärt, was unter diesem Begriff zu verstehen ist.

Ein redaktioneller Link zwischen zwei Themen.

Ein redaktioneller Link zwischen zwei Themen.

Der Link im obigen Beispiel ist zwar ein interner Link. Das spielt aber keine Rolle im Bezug auf die redaktionelle Funktion. Es ist hier keinerlei kommerzielles Interesse zu erkennen. Weder auf der Seite der Linkquelle noch auf der Seite des Linkziels. Der inhaltliche Zusammenhang wird einfach durch den Link hergestellt. Von Fußball zu Ballsportart.

Wer nur schwer bestimmen kann, ob ein Link redaktioneller Natur ist, der kann sich einfach den Wikipedia-Test machen: „Erfüllt der Link die gleiche Funktion, wie eine interne Verlinkung auf Wikipedia?“ Dann ist er redaktionell.

Auf den Kontext kommt es an

„Aus dem Kontext gerissen“ bedeutet, dass der inhaltliche Zusammenhang nicht mehr stimmt. Umgekehrt möchte nicht nur die Suchmaschine, dass ein inhalticher Zusammenhang stets gegeben ist.

Aus diesem Grund hat sich gerade in der englischsprachigen SEO-Szene der Begriff „contextual link building“ gefestigt.

Kontextuelle Links sind Links, die thematisch auch wirklich passen. Sie verknüpfen Linkquelle und Linkziel auf sinngebende Weise. Denn es wäre auch denkbar, einen redaktionellen Link auf etwas zu setzen, das zwar redaktionell ist, aber Linkquelle und Linkziel rein gar nichts miteinander zu tun haben.

Kontextuelle Links verbinden auf thematisch legitime Art und Weise zwei zusammengehörige Textstellen.

Faktor #2: Umgebung - Wo steht der Link?

Als Larry Page 1998 sein PageRank-Patent einreichte, legte er der Berechnung noch das Random-Surfer-Modell zugrunde („The iteration process can be understood as a steady-state probability distribution calculated from a model of a random surfer.“) Doch was bedeutete das?

Vereinfacht gesagt, erhält eine Seite durch auf sie zeigende Links eine gewisse Menge PageRank-Punkte (Jargon: LinkJuice).

Angenommen besagte Seite erhält 100 Punkte. Wenn diese Seite jetzt 10 externe Seiten verlinkt, dann verteilen sich die PageRank-Punkte gleichmäßig auf diese 10 externen Seiten. Jede der zehn Seiten erhält 10 PageRank-Punkte.

Eine Seite mit 100 PageRank-Punkten und zehn externen Links verteilt im Random-Surfer-Modell jeweils 10 % der „Power“ an die jeweilige externe Seite.

Eine Seite mit 100 PageRank-Punkten und zehn externen Links verteilt im Random-Surfer-Modell jeweils 10 % der „Power“ an die jeweilige externe Seite.

Nach dem Random-Surfer-Modell macht es keinen Unterschied, wo sich ein Link befindet. Er könnte mitten im Text oben auf der Seite stehen, im Kopf oder Fuß des Dokumentes oder in einer Seitenleiste. Der Random-Surfer gewichtet grundsätzlich alle Links einer Seite gleich, weil er davon ausgeht, dass ein Besucher grundsätzlich auf alle Links klickt.

Man sieht leicht, dass das überhaubt nicht dem realen Verhalten eines Surfers entspricht. Weder damals noch heute.

Vom zufälligen Surfer zum vernünftigen Surfer

Dieses Random-Surfer-Modell war Google offensichtlich etwas zu ungenau. So erklärt sich, warum ca. 2010 das Patent „Ranking documents based on user behavior and/or feature data“ erschien. Hier ist auf einmal die Rede von einem „Reasonable-Surfer“, also jemandem, der nicht mehr zufällig auf alle Links klickt, sondern eine vernunftbasierte Entscheidung darüber trifft, welche Links er auswählt. Im Orginal mit unseren Hervorhebungen:

Systems and methods consistent with the principles of the invention may provide a reasonable surfer model that indicates that when a surfer accesses a document with a set of links, the surfer will follow some of the links with higher probability than others. This reasonable surfer model reflects the fact that not all of the links associated with a document are equally likely to be followed. Examples of unlikely followed links may include “Terms of Service” links, banner advertisements, and links unrelated to the document.

Aus dem Patent lässt sich lernen, dass

  • Besucher manche Links mit einer höheren Wahrscheinlichkeit anklicken als andere bzw. dass
  • nicht alle Links in einem Dokument gleichwahrscheinlich angeklickt werden. Darunter fallen beispielsweise Links auf die AGB (wahrscheinlich in DE auch das Impressum), Bannerwerbung und Links, die nichts mit dem Dokument zu tun haben.

Gerade die letzte Aussage („links unrelated to the document“) ist bezogen auf unsere Aussagen oben (kontextuelle Links) als Bestätigung zu sehen. Wer Googles Patentveröffentlichungen beobachtet, weiß definitiv mehr. So hat uns der auf Googlepatente spezialisierte SEO Bill Slawski im April 2016 darüber informiert, dass Google sein Reasonable-Surfer-Patent kürzlich aktualisiert hat[*].

[* Dies ist übrigens ein Beispiel für einen redaktionellen, kontextuellen Link.]

Über den Beitrag lassen sich weitere Learnings ableiten.

Für Google haben Links viele „Features“

Google hat ein System, dass Linkfeatures auswertet. In Googles eigenen Worten:

Ein System generiert ein Modell basierend auf Daten verschiedener Features eines Links von einem verlinkenden Dokument zu einen verlinkten Dokument […]

Auch welche Features das sein können, verrät uns Google:

  • wo der Link steht
  • der wievielte Link es ist
  • in welcher Farbe und Größe wird der Link angezeigt wird
  • was für ein Linktyp ist es (vermutlich sind damit verschiedene Linkformen gemeint, wie Button, Image-Links etc.)
  • es kommen bestimmte Wörter im Linktext vor
  • wie kommerziell der Linktext ist (also schlechte Karten für Links auf Produkt- und Kategorieseiten in Onlineshops)
  • die Wörter, die den Link umgeben
  • sogar: in welches thematische Umfeld der Link passt

Gerade der letzte Punkt, das thematische Umfeld, zeigt, dass Google versucht, die Textstellen, die durch einen Link verbunden werden, auf thematische Zusammengehörigkeit zu überprüfen. Das bestätigt unsere Annahme, dass Links kontextuell und redaktionell sein müssen.

Wir können auch davon ausgehen, dass Google intern eine sehr komplexe und umfangreiche Liste pflegt, die noch weitere Features hat.

Interaktionsfaktoren eines Links

Es bleibt allerdings nicht bei den relativen trockenen Daten der Linkfeatures. Google geht noch einen entscheidenden Schritt weiter. Das Patent besagt ausdrücklich im weiteren Verlauf:

[…] und Datenpunkte des Nutzerverhaltens in Bezug auf die Navigationsaktionen [Klicks?] eines Links.

Haben wir das gerade richtig gelesen? Steht da etwa, dass Google beobachtet, wer auf welche Links klickt? Richtig, genau das tun sie. Aber wie?

Die einzige Datenplattform, die Google dazu „anzapfen“ kann, ist Googles Browser Chrome. Der hat weltweit gesehen immerhin schon einen Marktanteil von 50 %.

Google schreibt in den Datenschutzbestimmungen zu Chrome selbst, dass sie keine nutzerbezogenen Daten erheben. Es findet sich dort jedoch ein kleiner, aber interessanter Satz:

„Anfragen zum Vorabladen durch Websites werden immer durchgeführt, unabhängig davon, ob die Netzwerkvervollständigungsfunktion von Chrome aktiviert ist.“

Prefetch ist standardmäßig aktiviert und funktioniert laut Datenschutzbestimmungen auch, wenn es ausgeschaltet ist.

Prefetch ist standardmäßig aktiviert und funktioniert laut Datenschutzbestimmungen auch, wenn es ausgeschaltet ist.

Dieses als „Prefetch“ bezeichnete Feature, erlaubt es Google, anonyme Daten zu sammeln. Darunter z. B.

  • die am meisten / wenigsten geklickten Links auf einer bestimmten Seite
  • Auf welchen Positionen werden Links allgemein besonders viel / wenig geklickt?
  • Wie muss ein Link optisch aussehen, damit er geklickt wird? (Farbe, Größe, Font etc.)
  • Wie viele Wörter sollte ein Link haben, um weniger/mehr geklickt zu werden?
  • In welcher textuellen Umgebung muss ein Link stehen, damit er viel/wenig geklickt wird?
  • Wie muss das Design einer Seite aussehen, damit Besucher mit den Links interagieren? (Relative Positionen der Elemente, Farbgestaltung, Abstände etc.)

Weitere Informationen hierzu finden sich z. B. bei SISTRIX in einem Beitrag mit dem Titel „Bewertet Google Links mit den Daten vom Chrome Browser?

Was Rankingfaktoren betrifft, so stellen diese Prefetch-Faktoren seit kurzer Zeit ganz neue Möglichkeiten zur Rankingbewertung dar. Was lange von SEOs nur befürchtet wurde, scheint heute Realität zu sein.

Zum Beleg hier die übersetzten Passagen aus dem Google-Patent:

Falls ein Link im Bereich der Hauptinhalte steht, einen Font und eine Farbe hat, die ihn herausstellen und der Linktext so formuliert ist, dass ein Klick auf den Link wahrscheinlicher wird, dann könnte der Link ein gutes Stück PageRank vererben.

Es kommt also zusätzlich darauf an, wie der Linktext formuliert ist. Ist hiermit eine Call-to-Action gemeint? Das geht leider aus dem Patent nicht hervor. Denken wir aber an die obigen Faktoren (kontextueller, redaktioneller Link) so kann es sich nur um eine Formulierung handeln, die „zum Weiterlesen“ ermutigt und geradezu auffordert.

Es bestätigt sich die lange unter SEOs gehandelte Theorie, dass nur ein Link, der auch gerne und viel geklickt wird, ein guter Link ist.

Faktor #3: Performanz - Was bringt der Link den Besuchern der Seite?

Je öfter ein Link geklickt wird, desto stärker wird er.

Je öfter ein Link geklickt wird, desto stärker wird er.

Im Patent schreibt Google, dass es eine gewisse Wahrscheinlickeit gibt, dass ein Link tatsächlich geklickt wird („probability of the link being selected“). Es liegt also auf den Hand, dass Google neuerdings die Performanz eines Links mir berücksichtigen kann.

Hier ist neben all den oben genannten Performanz-Faktoren vor allem ein Aspekt unheimlich interessant. Google sieht über Chrome (Prefetch) auch, wie zufrieden ein Surfer ist. Ist er nicht zufrieden, geht er wieder zurück oder er schließt den Reiter/Browser. Das bedeutet, dass Chrome keine weitere Prefetch-Anfragen sendet. Und das wiederum bedeutet, dass der Surfer mit dem Link/der Seite unzufrieden sein könnte.

Neben der reinen Klickperformanz eines Links kommt also noch ein wichtiger Faktor hinzu: Je höher die Zufriedenheit der Linkklicker, desto besser die Gesamtperformanz.

Faktor #4: Stärke - Wie viel Power hat der Link?

Je mehr Links eine Seite erhält, desto stärker werden auch ihre Links.

Je mehr Links eine Seite erhält, desto stärker werden auch ihre Links.

Erst jetzt kommen wir zu den klassischen Faktoren wie Domainpopularität, PageRank und Trust. Diese und weitere Faktoren haben wir bereits sehr ausgiebig in unserer umfangreichen Meta-Studie Rankingfaktoren aufgelistet. Sie spielen natürlich nachwievor eine wichtige Rolle. Vor allem deswegen, weil sie sich nur schwer von außen manipulieren lassen.

Zusammenfassend lässt sich hier sagen: Links, die auf Seiten stehen, die sehr gut von anderen Seiten verlinkt sind, haben immer noch viel Power. Es ist hervorzuheben, dass SEOs in der Vergangenheit oft lediglich diesen Faktor berücksichtigten. Daran muss sich etwas ändern.

Faktor #5: Varianz - Wie natürlich ist das Muster aller Links?

Das Linkprofil sollte eine bunte Mischung an Links enthalten. Es wäre unrealistisch, wenn das Linkprofil ausschließlich perfekte Links enthielte.

Das Linkprofil sollte eine bunte Mischung an Links enthalten. Es wäre unrealistisch, wenn das Linkprofil ausschließlich perfekte Links enthielte.

Wer jetzt meint, dass jeder aufzubauende Link grundsätzlich aus dem ersten Paragrafen kommen muss, der übertreibt es wahrscheinlich.

Auf eine gesunde „Varianz“ kommt es an. Varianz steht in diesem Zusammenhang für „Unterschiedlichkeit“. Es müssen Unterschiede bei der Einbindung von Links sichtbar sein. Es können nicht alle Linkeinbindung gleich aussehen. Auch das fällt auf und Google wird das in Zukunkt sicher auch bekämpfen.

Zusammenfassung

Daran lässt sich ein guter Link erkennen:

  • Es ist ein redaktioneller Empfehlungslink aus dem richtigen Kontext, der
  • selbst viel geklickt wird, weil er intelligent formuliert ist,
  • in einer statistisch wertvollen Position und Umgebung steht,
  • dabei das richtige Erscheinungsbild hat,
  • Zufriedenheit bei einem Surfer erzeugt,
  • richtig gute technische Werte hat, z. B. eine hohe Domainpopularität und dabei
  • nicht durch repetitive Muster auffällt.

Das ist aus SEO-Sicht eine einfache Definition für den perfekten Link.

Ausblick

Der perfekte Link ist seltener als ein Diamant.

Der perfekte Link ist seltener als ein Diamant.

Wer soll all diese perfekten Links aufbauen? seo2b ist auf den Linkaufbau spezialisiert und arbeitet stets an Richtlinien, die die Qualität verbessern – auch um Kundenwünschen zu entsprechen. Dies ist ein kontinuierlicher Prozess.

Für uns ist dabei vor allem ein Fokus auf die Varianz von entscheidender Bedeutung. Schon alleine deswegen, weil wir unter allen Umständen das Risiko im Linkaufbau für unsere Kunden reduzieren wollen.

Wir kennen die verschiedenen Taktiken und Strategien im Linkaufbau sehr gut und können aus eigener Erfahrung sagen, dass es nahezu unmöglich ist, nur perfekte Links zu produzieren.

Jedenfalls kann keine dieser Strategien kontnuierlich ausschließlich perfekte Links produzieren. Im Tagesgeschäft wird es für die meisten Websites reichen, wenigsten 2–3 dieser Faktoren zu berücksichtigen.

Wenn es dann alle 100 Links einen perfekten Link gibt, dann können wir uns besonders darüber freuen.

Denn die Realität ist nicht perfekt!

Gerade die SEO-Branche neigt dazu, sich an ihren oft „erratenen“ Richtlinien und Mythen festzubeißen. Schließlich ist es einfacher, wenn Abteilungsleiter ihre festen Vorgaben geben können, um so eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen. Allerdings liegt doch die größte Herausforderung darin, Links auf geschickte Art und Weise aufzubauen und dabei nicht aufzufallen.

Können wir Ihnen dabei helfen? Dann melden Sie sich einfach bei uns.

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