Neues Penguin-Update noch dieses Jahr erwartet - Ist Ihr Linkprofil „sauber“?

von Timo Abid

Die Auswirkungen des bereits 2012 in den Suchalgorithmus implementierte „Penguin“ Update sind bis heute spürbar. Seitdem hat Google seinen Pinguin mehrfach mehr oder minder öffentlich nachgebessert und somit die SEO-Branche vor Herausforderungen gestellt. Nun bestätigt Gary Illyes per Twitter, dass Penguin noch in diesem Jahr „verbessert“ werden soll.
Penguin soll dann in die Lage versetzt werden ohne turnusmäßige Updates auszukommen, und nicht mehr wie bisher, seinen Einfluss auf die Backlinkbewertung als einen der drei wichtigsten Ranking-Faktoren in Echtzeit statt während des Crawlvorgangs, zu entfalten.

Google Penguin oder der Kampf dem Webspam

penguin Das erste Penguin-Algorithmus-Update wurde am 24.04.2012 für alle Sprachen weltweit ausgerollt. Penguin hat allen unnatürlich entstandenen Linkprofilen den Kampf angesagt. Die Auswirkungen bekamen zahlreiche Seiten schmerzhaft zu spüren, welche aus Sicht von Google Blackhat-Methoden angewendet haben, um Ihre Position in den Google Suchergebnisseiten (SERPs) positiv zu manipulieren.

 

Dabei ist Webspam nicht mit dem bekannten E-Mail-Spam zu verwechseln. Unter Webspam fasst Google Methoden bzw. betroffene Seiten zusammen, welche besser in den Suchergebnissen ranken, als sie es ohne Manipulation getan hätten. Da diese Seiten keinen erweiterten User-Benefit aufweisen, verdienten sie es nicht, entsprechend in den SERPs zu ranken. Ihre gute Platzierung beruht somit auf Google-Webmasterrichtlinien widersprechenden Methoden wie „keyword stuffing“ und „link schemes“.
Das Motiv hinter der Abstrafung seitens Google liegt auf der Hand und folgt stringent dem Google-Credo, dem Anwender stets relevante Suchergebnisse auszuliefern.

Seitdem gab es bis heute fünf weitere Penguin-Updates und mehrere Data-Refreshes, also Aktualisierungen an der Datengrundlage, mit denen der Algorithmus „gefüttert“ wird. Data-Refreshes beschreibt Matt Cutts von Google als „Treibstoff“ für den Algorithmus:

„Google‘s Updates are car parts, data refreshes are gas“
- Matt Cutts, Distinguished Engineer

Echtzeit Qualifizierung wird implementiert

Während die Ranking-Qualifizierung durch Penguin als Teil des Such-Algorithmus (seit 2013 unter dem Codenamen „Hummingbird“ zu dt. Kollibri bekannt) nachträglich auf Basis von gespeicherten Crawldaten erfolgte, wird Penguin zukünftig nicht mehr auf statische Updates oder Data-Refrehes angewiesen sein und kann damit Honorierung oder Bestrafung in Echtzeit statt periodisch vornehmen.

realtime_searchbox

Realtime-Penguin noch in diesem Jahr

Per Twitter bestätigt Gary Illyes, Webmaster Trends Analyst von Google, dass das schon länger für dieses Jahr angekündigte Penguin-Update auch noch in diesem Jahr ausgerollt werde.

Die mit „Penguin 4.0“ bezeichnete Update-Version wird damit das wohl letzte Update für Penguin in der bekannten Form sein, da alle Anpassungen an Datenstruktur oder Algorithmus fortan „on-the-fly“ einfließen.
gary_illyes

 

Damit dürften die Tage von temporärem oder kurzfristigem Erfolg von Blackhat-Linking gezählt sein.
Dabei betont Google, dass SEO-Aktivitäten nicht unter Generalverdacht stehen.

„We want people doing white hat search engine optimization (or even no search engine optimization at all) to be free to focus on creating amazing, compelling web sites. As always, we’ll keep our ears open for feedback on ways to iterate and improve our ranking algorithms toward that goal“
- Matt Cutts, Distinguished Engineer

Um so wichtiger ist es dafür Sorge zu tragen, dass Ihre Webseite über ein natürliches und nachhaltiges Linkprofil verfügt, welches weder durch den Algorithmus, noch durch manuelle Prüfung als manipulativ eingestuft wird. Nur so ist gewährleistet, dass eine Abstrafung und damit ein schmerzlicher Sichtbarkeitsverlust vermieden wird.

Wie natürliches und nachhaltiges Linkbuilding aussehen kann, zeigen wir in unserem Erklärvideo zum Thema Wunschlinkbuilding.
Video Player

 

Neben dem erwarteten Penguin-Update hat Google erst kürzlich mit „RankBrain“ eine weitere Schlüsselkomponente in seinen Such-Algorithmus integriert mit ebenfalls einschneidenden Auswirkungen.
Mehr zum Thema RankBrain lesen Sie in unserem Blogbeitrag:  >> Künstliche Intelligenz hält Einzug <<

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