18.04.2011 | Kategorie:
Allgemein
Aufgrund
gestiegener Unzufriedenheit von Google-Nutzern in den
USA, welche qualitativ unzureichende Suchergebnisse bemängelten, startete Google zunächst in den USA und englischsprachigen Ländern das Panda-Update (Ende Februar 2011).
Die Ursache für die Qualitätsverluste der Suchergebnisse war die Einführung von
Google Caffeine, welches u.a. eine Verbesserung / Ausweitung des Index bzw. der Suchinfrastruktur und eine Real-Time-Suche versprach. Mittels Caffein sollte und wurde der Index-Umfang massiv erhöht und somit weitaus mehr Seiten aufgenommen, so auch Ajax-Seiten oder Teile des Deep-Webs. Hierdurch gerieten jedoch weitaus mehr
qualitativ minderwertige Seiten in den Index, was die zu eingangs angesprochene Unzufriedenheit hervorrief.
Mit dem Panda-Update versucht Google nun, diese Problematik in den Griff zu bekommen und qualitativ „minderwertige“ Seiten abzustrafen. Dem Suchenden sollen
Ergebnisse hoher Qualität präsentiert werden.
Gemäß den ersten Erkenntnissen und Diskussionen über das Panda-Update in den USA (inkl. Update) und Großbritannien, scheint Google Wert auf
Textqualitäten,
Bounce-Rates (Absprung-Raten) und
Seitenverweildauern zu legen. Allerdings sind diese Kriterien aktuell noch recht spekulativ, sodass die genauen Bewertungsgrundlagen des Panda-Updates erst in den nächsten Wochen und Monaten eruiert werden können. Es bleibt also spannend, was sich noch tut - vor allem bei kommenden Roll-Out in Europa und somit Deutschland.